BBW 200x100 Don Bosco Wuerzburg Bildungszentrum 350x25 Caritas-SDB 200x100
Junge Menschen 505x25

Unsere heilpädagogischen Mutter-Kind-Wohngruppen (§ 19 SGB VIII) unterstützen junge Frauen, die sich auf Grund einer Schwangerschaft/Mutterschaft in einer persönlichen (Lebens-) Krise befinden und gezielte Hilfen benötigen, suchen und annehmen wollen. Unsere Unterstützung setzt an den Ressourcen der Bewohnerinnen an, um deren Kompetenzen zu stärken und auszubauen.

Unsere Unterstützungsangebote zielen dabei auf:

  • Individuelle Hilfen für die Mutter
  • Individuelle Hilfen für das Kind
  • Individuelle Hilfen für die Beziehung/Bindung von Mutter und Kind
  • Schutz des Kindes/Resilienzförderung
  • Vereinbarung von Kindererziehung mit Ausbildung/Erwerbstätigkeit
  • Einbezug der Herkunftsfamilie und des Kindsvaters oder Lebenspartners

Im Rahmen eines Wohngruppenkonzeptes mit 6 Müttern und einer 24-Stunden-Betreuung bieten wir folgende Unterstützungsleistungen an:

  • Unterstützung bei der Entwicklung einer tragfähigen (belastbaren) Beziehung bzw. Bindung zum Kind
  • Unterstützung der Mutter in allen Bereichen der pflegerischen Grundversorgung des Kindes
  • Unterstützung bei der Umsetzung einer kindgerechten Tages- und Nachtstruktur (Bewegung, Spiel, Schmusen, Grenzen setzen, Neugierde fördern, Gefahren erkennen, Einschlafrituale, usw.)
  • Unterstützung der Mutter in emotional schwierigen und destabilisierenden Situationen (Zahnen, Erkrankung, Einschlafprobleme, usw.)
  • Erwerb von lebens- und alltagspraktischen Kompetenzen
  • Unterstützung bei Behördenangelegenheiten
  • Erwerb von sozialen Kontakten im aktuellen Lebensraum
  • Unterstützung bei der Entwicklung von langfristigen persönlichen und beruflichen Perspektiven, bei gleichzeitiger Verantwortung für das Kind
  • Begleitung von Trennungsprozessen bei Mutter und Kind
  • Unterstützung und Begleitung in der Verselbständigungsphase. Gestaltung und Begleitung der Übergänge in andere Wohnformen (z.B. einrichtungsinterne Außenwohnform Mutter-Kind)

Der Mutter steht in der Wohngruppe ein eigenes Zimmer mit kleinem Kinderzimmer und eigenem Sanitärbereich zur Verfügung. Daneben gibt es einen Gemeinschaftswohnraum mit Küche und gemeinsamen Bade- und Wickelraum.

Die Mutter-Kind-Gruppen sind Bestandteil der hausinternen Partizipation- und Beschwerdestrukturen der Gesamteinrichtung und können dort ihre Anliegen angemessen vertreten.

Jede Mutter hat eine persönliche Bezugserzieherin und kann die Fachlichkeit unseres sozialpädagogischen und psychologischen Fachdienstes in Anspruch nehmen. Regelmäßige Angebote/Sprechzeiten bei unserer Familienhebamme und Ernährungsberaterin stehen ebenfalls zur Verfügung.

Weiterhin gibt es interne und externe Kursangebote für Mutter/Kind in den Bereichen

  • Babyschwimmen
  • PEKiP-Kurs
  • Babymassage
  • Musikalische Früherziehung
  • Spielgruppen
  • Frühförderung

sowie die Möglichkeit der Teilnahme an allen Freizeitangeboten des ganzen Hauses.

Auf Grund unserer zentralen Lage in einer Großstadt haben wir kurze Verbindungen und Wege zu allen notwendigen medizinischen, psychologischen Behandlungs-, Beratungs- und Förderstellen.

Bei Beginn einer Ausbildungs-/Erwerbstätigkeit oder einer berufsvorbereitenden Maßnahme besteht die Möglichkeit der Aufnahme des Kindes in unserer hauseigenen Kinderkrippe.

Unsere Fachkräfte verfügen über ein kompetentes Wissen zu frühkindlichen Entwicklungsprozessen und der frühen Förderung der Mutter/Vater-Kind-Beziehung. Als Fachkräfte für Kinderschutz übernehmen sie Beratungs-, Begleitungs- und Kontrollaufgaben. Regelmäßige Supervisionen, Fort- und Weiterbildungen (z.B. systemische Beraterin, Marte-Meo Practitioner) und die Teilnahme an regionalen Arbeitskreisen und überregionalen Fachtagungen sorgen für eine kontinuierliche Aktualisierung des Fachwissens.

Nicht aufgenommen werden können

  • Mütter unter 15 Jahren und
  • mit mehr als einem Kind und älter als 4 Jahre (im stationären Bereich)
  • Mütter mit ausschließlich therapeutischem Förderbedarf
  • Mütter mit akuter Selbst- oder Fremdgefährdung
  • Mütter mit einer akuten Suchtabhängigkeit

Weitere Informationen zu unseren vielfältigen Angeboten für junge Menschen in schwierigen Lebenslagen finden Sie unter der Rubrik „Berufsbildungswerk“.      

Neuigkeiten

  • Vom Heimkind zum Erzieher - Marcel Hildebrandt schildert seinen ungewöhnlichen Werdegang in einem Buch Open or Close

    Marcel Hildebrandt arbeitet als Bildungsbegleiter in der gemeinnützigen Caritas-Don Bosco gGmbH. In dem Würzburger Bildungszentrum am Schottenanger betreut der 44-Jährige junge Leute während ihrer Ausbildungszeit. Menschen, die während ihrer Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme zum Teil große Herausforderungen meistern müssen. Menschen, für die Marcel Hildebrandt immer ein offenes Ohr hat. Was wohl auch daran liegt, dass der gebürtige Berliner selbst alles andere als eine unbeschwerte Kindheit hatte. Über seine nicht einfache Zeit hat der Jugend- und Heimerzieher nun ein Buch geschrieben, das in diesen Tagen veröffentlicht wird.

    „Mir war es wichtig, meine Geschichte so aufzuschreiben, wie ich sie erlebt habe“, betont Marcel Hildebrandt. Entsprechend authentisch und emotional sei auch das Ergebnis. Seine Erlebnisse fangen mit seiner Kindheit im Berlin der 70er Jahre an, gehen über das Ausreißen aus seinem Kinderheim in Schleswig-Holstein zu ersten positiven Erfahrungen im Don Bosco-Heim in Berlin-Wannsee und der erfolgreichen Ausbildung zum Tischler. Es folgen zwei Monate auf der Straße in Berlin am Bahnhof-Zoo, seine bewegte Bundeswehrzeit unter anderem im 1. Einsatzkontingent in Afghanistan und seine ihn heute erfüllende Tätigkeit als Bildungsbegleiter im Berufsbildungswerk (BBW) Würzburg.

    Das Schreiben war für den Autor eine spannende Reise von der Vergangenheit ins Heute. „Gut möglich, dass das Aufschreiben meiner Lebensgeschichte nebenbei auch eine therapeutische Funktion hatte“, gibt sich der Vater von drei Kindern nachdenklich. „Nah am Menschen zu sein“ war und ist dem Wahl-Höchberger bei allem Auf und Ab immer wichtig.

    Mit seiner aktuellen Aufgabe im Caritas-Don Bosco Bildungszentrum, wo er Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen, mit psychischen Beeinträchtigungen oder besonderem Förderbedarf betreut, kann er diese Maxime durch die von ihm tagtäglich betreuten Jugendlichen zu 100 Prozent leben.

    In den kommenden Wochen sind Lesungen mit Marcel Hildebrandt geplant. Die nächste öffentliche Lesung aus dem 140-seitigen Werk findet am Freitag 21. Juli um 18 Uhr im Speisesaal des Caritas-Don Bosco gGmbH am Schottenanger statt. Der Eintritt zur Lesung ist frei. Der Autor freut sich über eine Spende, die er drei gemeinnützigen Organisationen zukommen lässt, die ihn auf seinem Weg unterstützt haben.

    Zu beziehen ist das Buch „Nur der Wille zählt – Vom Heimkind zum Erzieher“ für 14.90 Euro unter www.meine-geschichte.de sowie im örtlichen Buchhandel.

    Foto: Marcus Meier

    Marcel Hildebrandt

  • Rotary Club Würzburg-Residenz spendet dreifach Open or Close

    Gleich drei wichtige Anschaffungen kann die Caritas Don Bosco gGmbH mit einer großzügigen Spende des Rotary Clubs Würzburg-Residenz finanzieren. Neben einem 3D-Drucker und einem 3D-Scanner wird in den verschiedenen Ausbildungszweigen des Bildungszentrums nun auch eine hochwertige Wärmebild-Kamera eingesetzt.

    Rotary Club-Präsident Jürgen Plötz überzeugte sich bei einem Besuch im Berufsbildungswerk vom hohen Praxisnutzen der neuen Technik. „Wir freuen uns, dass wir in der Ausbildung dank den Rotariern drei wichtige Ausrüstungsgegenstände einsetzen können“, erklärte Direktor Andreas Halbig.

    Auch der Rotary Club-Präsident ist mit dem Verwendungszweck überaus zufrieden. „Es ist toll, dass wir mit unserer Spende dazu beitragen, die Ausbildungsqualität unmittelbar zu verbessern,“ betonte Jürgen Plötz und zeigte sich beeindruckt vom breiten Berufespektrum, das jungen Erwachsenen am Schottenanger und in Gadheim geboten wird.


    von Marcus MeierDSC08300

    von links: Rotary Club-Präsident Jürgen Plötz und Direktor Andreas Halbig begutachten die Anzeige der Wärmebildkamera, die Leiter Qualitätsmanagement Frank Matzer, Auszubildender Maximilian Schauer und Ausbildungsleiter Frank Nikol bedienen.
    © Susanne Geiger

  • Bambus statt Pappe beim „Coffee to go“ Open or Close

    Caritas-Don Bosco gGmbH setzt auf Nachhaltigkeit


    DSC08183„Bambus statt Pappe“ heißt es jetzt beim Kaffee mitnehmen an den Standorten der Caritas Don-Bosco gGmbH in Würzburg und Gadheim. Das Bildungszentrum setzt im Verkauf ab sofort auf wiederverwendbare Bambusbecher und ersetzt damit Einwegbecher aus Pappe. „Wir haben jährlich rund 45.000 Kaffee-Einwegbecher ausgegeben, die anschließend weggeworfen wurden“, erklärt Ausbilderin Michaela Konrad (links). Daher habe man beschlossen, neue wiederverwendbare Becher anzuschaffen und diese Kunden beim „coffee to go“ für 3 Euro anzubieten. „Unsere neuen Becher aus Bambus werden beim Kaffeeverkauf in Würzburg und Gadheim sehr gut angenommen,“ freut sich Direktor Andreas Halbig (rechts) über die gelungene Initiative zur Entlastung der Umwelt.

  • Die Chancen der Digitalisierung nutzen Open or Close

    Fachtagung der Caritas Don Bosco gGmbH zur Arbeitswelt 4.0

    Gadheim. Die zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelt stand im Mittelpunkt der jährlichen Fachtagung der Caritas Don Bosco gGmbH Würzburg. Rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter Vertreter aus der Agentur für Arbeit, der Industrie- und Handelskammer, der Handwerkskammer und aus Bildungseinrichtungen begrüßte Direktor Andreas Halbig am Standort Gadheim.

    „Die Digitalisierung der Arbeitswelt hat sicher Risiken“, betonte der Direktor der Bildungszentrums in seiner Eröffnungsrede. „Unser Ziel ist es allerdings, beim Thema 4.0 die beruflichen Chancen unserer Teilnehmer zu erkennen und in ihrem Sinn zu nutzen.“ Er sei überzeugt, dass es mit der zunehmenden Digitalisierung auch immer mehr Möglichkeiten gebe, vorhandene Handicaps von Arbeitnehmern auszugleichen. Genau dies ist die Richtung, in die man als innovatives Bildungszentrum künftig denken müsse.

    „Nichts bleibt, wie es ist“, war das Hauptreferat von Frank Eilers aus Hamburg überschrieben. Der Zukunftsexperte gab einen Einblick in die Veränderungen, die die Arbeitswelt 4.0 künftig kennzeichnen könnten. Kirsten Vollmer vom Bundesinstitut für Berufsbildung ging im Anschluss auf die berufliche Teilhabe behinderter Menschen im Zeichen von Digitalisierung ein. Christian Löblein vom Berufsbildungswerk (BBW) Würzburg gab konkrete Beispiele aus dem Don Bosco-Ausbildungsalltag, in dem sich BBW-Teilnehmer bereits intensiv mit dem Thema „Arbeitswelt 4.0“ beschäftigen.

    Marcus MeierDSC08042

  • Fachtagung "Digitalisierung der Abeitswelt" - 03.05.2017 Open or Close

    Teilhabe - Chancen - Risiken

    Am 3. Mai 2017 findet in unserem Haus die Fachtagung "Digitalisierung der Abeitswelt" statt.

    Der Anmeldeschluss ist der 26. April 2017.

    Hier geht es zum kompletten Flyer

    BBW Wuerzburg Fachtagung 2017 1

     

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